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Sie sind quirlig, quicklebendig, lustig, fantastisch – und anstrengend. Mama und Papa haben sich durchaus öfter einmal Zeit ohne Kinder verdient, so wie sich Kinder auch gerne mal von ihren Eltern zurückziehen. Dumm, wenn Oma und Opa nicht in der Nähe wohnen, Mamas beste Freundin selbst keine Zeit hat und die Theaterkarten schon gekauft sind … Zum Glück gibt es Babysitter, die “mal eben” gebucht werden und einspringen können. Nur: Woher bekommt man so eine gute Fee beziehungsweise so einen Ersatzonkel?


Teenie oder Oma, professionelles Personal oder Student auf der Suche nach einem Nebenverdienst?

Den idealen Babysitter oder die ideale Babysitterin gibt es nicht. Ganz egal, ob man sich privat um eine Betreuung für die Kinder bemüht oder auf ein Vermittlungsbüro zurückgreift: Selten wird man auf Anhieb eine sympathische Person finden, die erstens perfekt mit den Kindern umgeht, zweitens immer Zeit hat und drittens auch noch den Kindern sympathisch ist. Teenies haben den Vorteil, dass sie selbst ihrer Kindheit noch sehr nahe sind, eine Menge Unfug mitmachen und den Kindern oft viel Spaß bereiten. Eine ältere Dame hat die Lebenserfahrung, die sie den Kindern gegenüber ruhig und geduldig werden lässt, ihr aber auch konsequentes Durchgreifen in Fragen wie Schlafenszeit und Abendessen möglich macht. Ältere Menschen wissen faszinierende Geschichten aus ihrer Jugend zu erzählen – das mögen Kinder. Aber zumindest aus Sicht der Eltern spricht auch nichts gegen professionelles Personal, eine Kindergärtnerin oder Sozialarbeiterin, die sich nach Feierabend um den Nachwuchs kümmert. Studenten sind auch immer sehr dankbar für Babysitterjobs, sie sind locker und nicht allzu ernsthaft im Umgang mit Kindern, dabei aber schon verantwortungsbewusst. Und sie verlangen oft weniger Lohn als professionelles Personal. Wer einen Babysitter oder eine Babysitterin sucht, sollte sich also vorher darüber klar werden, was wichtig ist. Oder vielleicht die Kinder in die Entscheidung einbeziehen.

Was ist wirklich wichtig bei der Babysittersuche?

Babysitter brauchen etwas Erfahrung im Umgang mit Kindern. Sie sollten selbst kleine Geschwister haben oder viel mit Kindern zu tun haben, so dass die entsprechende Erfahrung sichergestellt ist. Ruhige Persönlichkeiten wirken meist auch auf Kinder beruhigender, nicht nur auf die Eltern. Und natürlich gibt es immer die Möglichkeit, nach einem Babysitterzertifikat zu fragen. In vielen Städten bieten Jugendorganisationen, städtische Ämter, Betreuungsvermittlungen und soziale Einrichtungen ein solches Zertifikat an, das das erfolgreiche Absolvieren eines kurzen, meist kostenlosen oder sehr kostengünstigen Kurses voraussetzt. Der Kurs beschäftigt sich mit grundlegenden pädagogischen Kenntnissen, mit etwas Kinderpflege und den rechtlichen Implikationen. Absolventen sind in der Lage, Kinder zu wickeln, werden in Stresssituationen ruhig bleiben und können Erste Hilfe leisten.

Wo findet man Babysitter?

Natürlich kann man immer zuerst im Bekanntenkreis fragen, ob jemand Babysitter kennt, einen Nebenverdienst sucht oder einfach mal einspringen will. Zuverlässig sind außerdem die von städtischen Ämtern vermittelten Babysitter, die oft zertifiziert sind. In Kindergärten und Schulen gibt es über den Elternbeirat oft Netzwerke, die Babysitter vermitteln können, und Frauen- und Jugendbeauftragte der Gemeinden wissen auch, wo man Babysitter findet. Wem das zu kompliziert ist, der kann im Internet fündig werden. Portale wie HalloBabysitter.de helfen bei der Suche, und auch bei Betreut.de findet man Betreuungspersonal. Allerdings sollte man fremden Menschen niemals blindlings vertrauen: Kinder fühlen sich nur bei Personen wohl, denen die Eltern auch vertrauen. Ein gemeinsames Kennenlernen vor dem Ernstfall ist also immer nötig und wichtig.